Im vergangenen Blog-Beitrag standen die liebsten Lade-Zonen von E-Autofahrern im Fokus. Dieses Mal geht es um eine Studie des Marktforschungsinstituts UScale, die mit Zahlen belegt, wie der Ausbau von Ladestationen bei Mehrfamilienhäusern nahezu stagniert. Der Umstand überrascht insbesondere deshalb, da die meisten „Stromer“-Fahrer die Batterie am liebsten zu Hause an der eigenen Wallbox laden. Was sind die Hintergründe für den zähen Fortschritt?
Elektro-Zapfsäulen in Mehrparteienhäusern in Zahlen
Die Studie legt dar, dass Elektro-Auto-Nutzer ihre Fahrzeuge zwar am liebsten zu Hause mit Strom versorgen, zu 81 Prozent – darunter jedoch 90 Prozent im Einfamilienhaus und nur 55 Prozent im Mehrfamilienhaus. Das der letztgenannte Wert nahezu stagniert, zeigt sich am minimalen Anstieg von 53 auf 55 Prozent im vergangenen Jahr.
Ursachen für die „Ladehemmung“ bei Mehrfamilienhäusern
Die Hauptursache für den langsamen Ausbau von E-Ladesäulen für Gebäude mit mehreren Parteien sehen die Marktforscher bei der schwierigen Abstimmung von privaten Wohnungseigentümergemeinschaften. Denn grundsätzlich entstünden auch bei den Eigentümern von Anfang an Kosten, die sich noch nicht für ein E-Auto entschieden hätten.
Lösungsmöglichkeiten
- Wohnungsbaugesellschaften könnten eine Vorreiterrolle übernehmen und die Parkplätze direkt mit Ladesäulen versehen. Seit 2020 haben Mieter und Eigentümer in Mehrfamilienhäusern unter bestimmten Voraussetzungen laut Wohnungseigentümermodernisierungsgesetz (WEMoG) und Mietrecht zudem einen gesetzlichen Anspruch auf Lademöglichkeiten ihrer E-Autos.
- Eine Option für private Wohnungseigentümergemeinschaften könnte sein, sich auf Finanzierungsmodelle zu einigen, bei denen nur die Nutzer zahlen.
- Bieten Sie Ihren Mitgliedern die verhältnismäßig preiswerten Lade-Systeme von Technagon an, da fällt die Finanzierung viel leichter.
- Prüfen Sie auch eventuelle Fördermöglichkeiten.
Technagon-Systeme
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